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Sultanat Oman - Zauber des Orients

Bereits seit 3.000 v. Chr. war der heutige Oman ein Teilstück des antiken Welthandels. Zu den Wohlgerüchen des Orients zählten seit eh und je der begehrte Weihrauch, Kupfer, tropische Parfüme und Gewürze. Im 17. Jh. vertrieben lokale Imame die Portugiesen aus Muscat. Die Imame und später die Sultane verwandelten den Oman zu einer blühenden Seemacht im Indischen Ozean (17. Jh.) - ihre Flotte war die zweitstärkste nach den Briten. Sie eroberten große Teile der ostafrikanischen Küste von Somalia bis hinunter nach Mosambik. Das Sultanat Oman und Sansibar (1828-57) ruft noch immer blumige Erinnerungen hervor wie aus „Tausend und einer Nacht“. Der Oman war nie dicht besiedelt. Stammesfehden nomadisierender Stämme waren keine Seltenheit.

Auch heute gibt es nur 2,6 Mio. Einwohner im Land. Staatsoberhaupt und Regierungschef des streng muslimischen Landes ist seit 1970 Sultan Qaboos Bin Said, der mit weltlicher Weitsicht und viel Rücksicht auf traditionelle Strukturen den Oman in ein friedliebendes und wirtschaftlich blühendes Land verwandelt hat. Ihre Reise führt von der Hauptstadt Muscat über die Sanddünen von Wahiba Sands in die schroffen Bergregionen um Nizwa mit fruchtbaren Oasen. Eine Verlängerung ist möglich in einem Strandhotel und in Salalah in der südlichen Provinz Dhofar am Arabischen Meer, dem Ursprungsland des legendären Weihrauchs (boswelia sacra), einst teuer und begeht als „königliches Geschenk“ und „Träne der Götter“. Der Dhofar-Weihrauch gilt weltweit als bester. Weihrauch oder bokhur wird täglich in omanischen Häusern benutzt, meist auch als Gemisch mit Rosenwasser, Amber und Sandelholz. Hübsch bemalte „Weihrauchschwenker“ sorgen für einen angenehmen Zimmergeruch.

Tag 1 – DONNERSTAG: Muscat

Ankunft in Muscat, der Hauptstadt des Sultanats Oman. Muscat heißt im Arabischen „Ort des Fallens“ . Gemeint sind die bizarren, nackten Gebirgsketten, die die Stadt umgeben und die oftmals bis ins blaue Meer hineinragen. Die Felsen und die bilderbuchartigen, von weißen Palmen umsäumten Häuserkulissen bilden einen einzigartigen Kontrast. Sie werden in der Ankunftshalle erwartet. Transfer zum Hotel. Rest des Tages zur freien Verfügung. Übernachtung im Al Falaj Hotel oder ähnlich in Muscat.

Tag 2 – FREITAG: Muscat Stadtrundfahrt (ca 25 km)

Der Vormittag ist zur freien Verfügung. Um 15.30 Uhr erwartet Sie die Reiseleitung in der Lobby. Fahrt nach Marina Bandar al Rhowda. Von hier aus startet um 16.00 Uhr die 2-stündige Bootsfahrt entlang der Küste Muscats (Motorboote). Anschließend zur Bucht von Muscat, die an den Flanken von den beiden Forts Mirani im Westen und Jalali im Osten dominiert wird. Hier befindet sich der Al Alam Palast. Danach durchs Hafenviertel zum Mutrah-Souq, einer der ältesten Souqs in Oman. Die engen, verwinkelten Gassen bilden ein Labyrinth. Überall riecht es nach Süßigkeiten, Gewürzen, Weihrauch, Räucherwerk, Duftölen und Parfüm. Hier erhalten Sie Zeit für das Abendessen (nicht inkludiert). Öbernachtung im Al Falaj Hotel oder ähnlich in Muscat.

Tag 3 – SAMSTAG: Muscat – Al Mudhaybi – Wahiba Sands (ca. 300 km)

Um 08.30 Uhr Abfahrt im Hotel. Die heutige Reise beginnt mit dem Besuch der Sultan Qaboos Grand Mosque (Öffnungszeiten samstags bis donnerstags jeweils von 08.00 bis 11.00 Uhr, ausgenommen Feiertage), der größten und sehenswertesten Moschee des Landes. Nach sechs Jahren Bauzeit können nun über 6.000 Gläubige in ihrem Inneren beten. Der persische Teppich in der Gebetshalle hat auf seiner 70 x 60 m großen Fläche nicht weniger als 1,7 Mrd. Knoten (eingetragen im Guinness Buch der Rekorde). Es beeindrucken das höchste Minarett mit über 90 m Höhe, aufwendiges Kunsthandwerk und ein gewaltiger Kronleuchter. F ahrt durch das Botschaftsviertel (Fotos nicht erlaubt). In der Nähe liegt das Naturhistorische Museum.

Anschließend verlassen Sie Muscat und fahren über Bidbid und Ibra nach Al Mudayrib, wo im alten Ortskern Lehmhäuser eng beieinander stehen. Weiter nach Wahiba Sands, der großen Sandwüste Omans. Wahiba Sands umfasst ein Gebiet von 15.000 km2. Sie werden in Bidiya/Mintrib von erfahrenen Fahrern abgeholt und fahren ins Camp. Diese Fahrt erfolgt in 4WD Fahrzeugen (max. 4 Personen sind pro Fahrzeug erlaubt, beim Umstieg auf die 4WD-Fahrzeuge muss mit Wartezeiten gerechnet werden). Nach Ankunft im Camp haben Sie genügend Zeit sich zu entspannen oder für einen Kamelritt (Zahlung direkt vor Ort), während das Abendessen zubereitet wird. Abendessen und Übernachtung in einem einfachen Camp Al Raha in Wahiba Sands.

Tag 4 – SONNTAG: Wahiba Sands – Wadi Bani Khalid – Al Hamra – Jebel Shams (ca 500 km)

Frühstück im Camp. Um 09.00 Uhr per 4WD zurück nach Bidiya/Mintrib, wo Sie in das andere Fahrzeug umsteigen. Weiterfahrt durch kleine Dörfer und Städte zum Wadi Bani Khalid. Es gehört zu den schönsten und grünsten Wadis in Oman. Die Strasse führt durch die Berge. Im Schatten der Palmen reifen eine Vielzahl von tropischen Früchten. Das letzte Stück führt direkt durch das Flussbett an dicken, glatt gewaschenen Felsbrocken und an falaj-Kanälen vorbei. Die Strasse endet an einem Parkplatz. Sie gehen weiter zu Fuß zum Wadi. Es liegt üppig grün bewachsen. Im glasklaren, türkisgrün schimmernden Wasser tummeln sich zahlreiche kleine Fische. Fahrt Richtung Nizwa. Freie Zeit zum Mittagessen (nicht inkludiert). Anschließend nach Al Hamra, wo Allradfahrer mit ihren Fahrzeugen warten. Von hier beginnt eine sanfte Abenteuertour in die Bergwelt von Oman. Die Fahrt führt durch das beeindruckende Wadi Ghul zum Jebel Shams, den höchsten Berg in Oman mit über 3000 m Höhe. Diese Strecke gehört zu den schönsten Omans. Jebel Shams alter Name ist Jebel Al Qanah und heißt übersetzt „Berg der Sonne“. Das Plateau liegt direkt oberhalb einer gewaltigen Schlucht, die zu Recht der „Grand Canyon“ Omans genannt wird. Hier gibt es Weber, die schwere Wolle einfärben und verarbeiten. Abendessen und Übernachtung im einfachen Guesthouse in Jebel Shams.

Tag 5 – MONTAG: Jebel Shams – Al Hamra – Jabrin – Bahla – Nizwa (ca 200 km)

Nach dem einfachen Frühstück Rückfahrt mit den 4WD-Fahrzeugen nach Al Hamra, wo Sie ein privates Museum besichtigen. Hier Wechsel der Fahrzeuge. Weiterfahrt nach Jabrin mit Besuch des historischen Palastes. Das Gebäude gehört zu dem schönsten und interessantesten Omans und war ursprünglich kein Fort, sondern ein Wohnschloss. Gegen Ende des 17. Jh. erbaut und wurde es zu einem Ort der Bildung und Wissenschaften mit einer Schule für Theologie. Der ganze Komplex besteht aus einem rechteckigen Gebäude, an dessen Nord- und Südseite die nachträglich angefügten Kanonentürme stehen. Die westliche Hälfte umfasst die herrlichen Wohn- und Repräsentationsräume sowie Büchereien und Schulräume. Mit all den gestalterischen Details zählt die Innenarchitektur zu den Glanzstücken traditionell omanischer Wohnkultur. Besonders zu erwähnen sind die zahlreichen Gemälde an den Holzdecken mit wunderschönen islamischen Motiven. Die östliche Hälfte und die Mittelbauten bestehen aus einfacheren Räumen für Familienangehörige und Bedienstete. Kurze Weiterfahrt nach Bahla. Hier steht das größte Lehmfort Omans, das als erhaltenswertes Weltkulturgut in die Liste der UNESCO aufgenommen wurde. Wegen der anhaltenden Renovierungsarbeiten kann die Anlage momentan nicht von innen besichtigt werden. In Nizwa und Check-in im Hotel. Um16.30 Uhr Fahrt ins Zentrum von Nizwa. Die braun-goldene Kuppel der Sultan Qaboos Moschee und der gigantische Wehrturm der benachbarten Festung ragen schon von weitem über die Wipfel der Palmen und bestimmen die Silhouette der geschichtsträchtigen Oase. Vor allem im 17. Jh. war Nizwa blühendes Zentrum von Religion, Philosophie, Kunst und Handel. Heute ist Nizwa Touristenattraktion mit seinen historischen Gebäuden und dem imposanten Fort. Der Nizwa Souk besteht aus verschiedenen Teilen. Die zentralen Bereiche sind der West- und der Ost-Souk, der Obst- und Gemüsemarkt mit angeschlossenen Gebäuden für Fleisch, Fisch und Datteln und natürlich der Handwerks- und Süßwaren-Souk, der Stoff- und Textilien-Souk inklusive diverser Schneidereien. Nizwa ist vor allem auch bekannt für die handgefertigten Khanjar-Krummdolche und den Silberschmuck. Hier haben Sie Zeit für ein Abendessen in einem lokalen Restaurant (nicht inkludiert). Übernachtung im Hotel Falaj Daris oder ähnlich in Nizwa.

Tag 6 – DIENSTAG: Nizwa – Birkat al Mauz – AMOUAGE – Barka (ca 250 km)

Um 09.00 Uhr fahren Sie wieder in die Altstadt von Nizwa. Das eindrucksvolle Fort mit seinem monumentalen Festungsturm wurde in der Mitte des 17, Jh. vom Sultan Bin Saif bin Malik al-Ya’aruba in zwoelf Jahren erbaut, um den Weg ins Hinterland zu verteidigen. Der Aufstieg auf die riesige, runde Kanonenplattform ist ein verwinkelter Treppengang mit diversen falschen Abzweigungen und Scheintüren, die mögliche Eindringlinge verwirren sollten. Vom Turm aus können Sie die ganze Innenstadt Nizwa überblicken. Check-out im Hotel. Weiterfahrt nach Barka. Unterwegs besuchen Sie die hübsche Oase Birkat al Mauz, wo Sie im Schatten der Dattelpalmen und Bananenplantagen das alte Falaj System bewundern können. Nach einer etwa 1,5stündigen Fahrt erreichen Sie Rusayl. Besuch der Parfümfabrik AMOUAGE. Hier erfahren Sie mehr über die Herstellung des teuersten Parfüms der Welt. Ankunft in Barka am Nachmittag. Rest des Tages zur freien Verfügung. Übernachtung im Al Nahda Resort, Barka.

Tag 7 – MITTWOCH: Barka – Batinah Tour und Abreise (ca 280 km)

Frühstück im Hotel und Check-out. Um 08.30 Uhr kurze Fahrt in die Innenstadt Barkas, wo Sie den Fischern beim Verkauf des nächtlichen Fangs zusehen können. Hier besuchen Sie auch den traditionellen Gemüse- und Früchtemarkt. Kurze Weiterfahrt zum kleinen Privatmuseum Bait Na’aman mit Besichtigung. Dann verlassen Sie die Küste, durchqueren die Batinah-Ebene und erreichen Nakhl. Besuch der mächtigen Festung, die direkt vor der gigantischen Kulisse des steilen und kahlen Jebel Nakhl-Bergmassivs erbaut wurde. Nakhl diente den Imams von Bani Kharous und der Ya’arubah Dynastie. Zuletzt wurde das Fort aufwändig renoviert und neu eingerichtet. Im Inneren finden sich viele Räume, ausgestattet mit traditionellen Gegenständen, Deckenmalereien und Schnitzwerk wie z. B. an den Holztüren. Das Panorama vom Aussichtsturm bietet einen herrlichen Blick auf die umliegende Landschaft. Vom alten Dorfkern von Nakhl führt eine Strasse durch die Gärten mit Dattelpalmen Richtung Ain-Thowarah zu den dortigen heißen Quellen. Entspannen Sie sich an den Quellen, umrahmt von grüner Vegetation und steil aufsteigenden Felswänden. Fahrt zurück nach Muscat bzw. Transfer zum Strandhotel. Gäste, die zurück nach Europa fliegen, verbringen die freie Zeit bis zum Flughafentransfer in der Lobby des Al Falaj Hotels und können die Zeit zum Shopping nutzen. Transfer zum Flughafen. Programmende.

 

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